Faid 6. Januar 2008
Wieviel wurde heut´ gelabert,
die haben sich alle vollgequatscht,
ich habe ständig auf die Uhr geschaut
doch die haben wirklich nichts gerafft.
Am liebsten wäre ich aufgestanden
und hätte einfach losgebrüllt
seid still, seid still, seid still.
Hört auf zu erzählen
ihr macht euch selber was vor
hört auf zu erzählen
das ist doch alles glatt gelogen,
ihr seid die Meister im Schulterklopfen
und lächelt euch so betroffen an,
dass man es kaum ertragen kann.
19.03.1998
Tags: genervt sein, Gesellschaftskritik
Faid 6. Januar 2008
In unserer Stadt ist Smogalarm
du machst mich schon seit Tagen an
am Ortsrand die MĂĽlldeponie
es stinkt, es stinkt.
Wann hört´s endlich auf zu stinken ?
Wann dreht sich der Wind wieder mal ?
Wann hört´s endlich auf zu stinken ?
Wann sehen wir wieder klar ?
Wann hört´s endlich auf zu stinken ?
Wann dreht sich der Wind wieder mal ?
Wann kriegen wir wieder Luft zum Atmen ?
Wann sehen wir wieder klar ?
17.07.1993
Tags: genervt sein, Gesellschaftskritik
Faid 6. Januar 2008
Qualen, Qualen nichts als Qualen
und meine Reaktion
ich schlag´ nicht mal Randale,
weil ihr mir erzählt habt
ich dürfte nicht zerstören, doch mich durftet ihr zerstören
ich konnte mich nicht wehren.
Könnt´ ihr das hören
oder hört ihr wieder weg - ihr seid Dreck
diese Worte sind euch nicht recht
mir wird schlecht
eure scheiĂź verlogene Welt habe ich nie verstanden
das hier, das ist echt
Der erste Betrug mit dem ersten Atemzug
der letzte kommt selbst nach deinem Tod.
19.02.2003
Tags: , genervt sein, Wut
Faid 3. Januar 2008
Ich bin einsam gewesen
doch das ist jetzt vorbei
ich habe 2,3 echte Freunde
und Bock auf Laberei
mit ihnen, anstatt mir dein Gesülze anzuhören
du willst mehr, du willst mehr
und bringst es nicht mal im Verkehr.
Ich bin die Katze, so unberechenbar
und du der Hund, immer treudoof und zahm
vergiss es, nicht mit mir, ich brauch´ nicht deine Pfote
ich mache keine Kompromisse und steh´ nicht auf Verbote.
Doch mach´ ruhig weiter brav sitz
und sag´ das du mich liebst
tausendmal, scheiĂźegal, weil du dich aufgibst
Weil du dich aufgibst
weil du dich aufgibst
weil´s dich nicht gibt
weil du dich aufgibst.
27.02.1998
Tags: genervt sein, Vergänglichkeit der Liebe
Faid 3. Januar 2008
Der Zeitabschnitt, der mir vorkam wie die Ewigkeit
war die Zeit mit dir, war unsere Zeit
sie hat mich zunächst befreit wie die Flut
kam gut, wie fĂĽr Dracula Blut
 spülte das böse weg, all den Dreck, der meine Seele bedeckt
hat meine Leere gefĂĽllt und gezeigt was in mir steckt
bis ich Dankbarkeit spĂĽrte, SchuldgefĂĽhle fĂĽhlte
das war der Schritt zu weit
und so wurde aus Freiheit gefangen sein
an einer Kette, war ich deine Marionette
abhängig, doch jede Wette
werde ich mich befreien und ich selber sein
Lass es ein
lass mich einfach sein
lass mich allein
und einfach sein
lass mich sein, es ist vorbei
lass mich sein und sein und sein und sein.
12.06.98
Tags: genervt sein, Vergänglichkeit der Liebe