Archiv für das Tag 'Hoffnung'

Worte

Faid 7. Februar 2008

 

Worte fallen auch unbedacht
hast Du vor Sekunden noch gelacht
können sie dich treffen wie ein Pfeil

 

Worte entsetzen, Worte verletzen

Worte kann man übersetzen
und Worte können heilen.

 

Also schenk mir Deine Worte
bitte schenk mir deine Worte
komm und schenk mir Deine Worte
Deine heilenden Worte

 

Ich will Dich reden hören
stundenlang reden hören
ich will Dich reden hören
auf Deine eigene Art und Weise
Ich will Dich reden hören
stundenlang reden hören
ich will Dich reden hören
ob laut, ob leise.

03.02.2002

Keine Angst

Faid 23. Januar 2008

Genug gejammert
ab heute wird gelebt
zu viel Ängste gehabt
vor dem was eh nicht geschieht.

Es geht voran
auch für Dich Schritt um Schritt
Deine Zeit wird kommen
und ich geh mit Dir mit.

Mein Kind was kann ich tun,
um Dir die Angst zu nehmen
mein Kind komm zur Ruh
in meinem Arm
mein Kind ich weiß doch selbst
auf dieser Welt gibts tausend Kriege
und das ist nicht der einzige Grund
warum man Angst haben kann
Keine Angst - Du bist nicht allein.

24.01.2007

Der Weg ist noch weit

Faid 6. Januar 2008

 

Der Weg ist noch weit
Fehler einzugestehen
der Weg ist noch weit
mit Schwächeren durch´s Leben zu gehen

Der Weg ist noch weit
zu tolerieren
der Weg ist noch weit
seine Macht nicht auszuspielen

Ein langer Weg steht uns bevor
doch er muss nicht endlos sein
wenn wir uns entgegenkommen
ist es bis zum Ziel
nur halb so weit.
Es wird Zeit,
den ersten Schritt zu gehen.

15.12.1989

Hoffnung

Faid 6. Januar 2008

 

Ich schenk` Dir Rosen, Du siehst die Dornen
in mir ist Liebe, in Dir lebt Zorn
in Deinem Spiegelbild siehst Du das Altern
und nicht die Schönheit mit der Du geboren

Es scheint die Sonne, Dir ist zu heiß
es weht der Wind, Du sagst es zieht
Du könntest frei sein und siehst den Preis
erkennst in Deinem Herz und Schmerz keinen Unterschied

Verstehst Du jetzt was ich mein`
die größten Dinge sind oft klein
Du mußt nur fühlen und verstehen
bereit sein richtig hinzusehen
verstehst Du jetzt was ich mein
die größten Dinge sind oft klein
Du mußt nur fühlen hier und jetzt
unsere Hoffnung stirbt zuletzt

Songtext entstanden aus einem Gedicht vom 30.04.2000

Januar 2004

Clownsklamotten

Faid 6. Januar 2008

 

Das Leben die Manege
und ich der große Clown,
der immer lustig ist.

Doch wenn der Vorhang viel
bin ich schnell abgehauen
und hab` mir im Stillen meine Tränen verdrückt

Die Schuhe über die ich stolperte
waren mir doch viel zu groß
und die Maske, die mein wahres Gesicht verbarg
bin ich heute endlich los

Clownsklamotten
ihr passt mir längst nicht mehr
die Karriere ist vorbei
ich hänge meinen Hut an den Nagel
und bin auf meinem Weg
in die Unabhängigkeit

30.07.1994

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